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Brief an die Abgeordneten des Landtages in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel
Brief an die Abgeordneten des Landtages in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel

Den folgenden Brief haben alle Abgeordneten des Landtages in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel erhalten:

 

 

 




Brief an die Abgeordneten des Landtages in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel
Den folgenden Brief haben alle Abgeordneten des Landtages in Nordrhein-Westfalen zum Jahreswechsel erhalten:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
nehmen Sie sich zum Jahreswechsel einige Minuten Zeit. Schalten Sie den PC-Lautsprecher etwas lauter und klicken Sie auf den folgenden Link bzw. auf das Bild.
 
 
 
Dies erleben die Menschen in Düsseldorf-Nord, aber auch in Essen, Ratingen, Mülheim, Meerbusch, Kaarst u.a. jeden Tag, und zwar bis zu 350-mal am Tag und v.a. in der Nacht.
 
Und der nimmersatte Flughafen will noch mehr, nämlich 60 Flugbewegungen pro Stunde. Dabei schöpft er schon heute das derzeit Genehmigte nicht aus, erreicht mit weniger Flugbewegungen jährlich neue Passagierrekorde (wobei die großen Jets nicht in der Prognoserechnung der Schutzzonen 2017 auftauchen!, das würde ja Geld für Schallschutz kosten) und macht jedes Jahr 30-40 Mio. € Gewinn.
 
Dies alles geschieht ausschließlich zugunsten der Anteilseigner, u.a. der Stadt Düsseldorf, aber zu Lasten der
- 864.000 lärm- und rd. 3 Mio. abgasbelasteten Anwohner von Essen bis Mönchengladbach
- anderen Flughäfen in NRW (so verliert z.B. der Flughafen Köln/Bonn, an dem NRW mit 34% beteiligt ist, stetig Passagiere, wenn DUS wächst) sowie
- der Beschäftigten, die z.T. für Hungerlöhne arbeiten müssen.
 
Dabei ist bereits das heute Genehmigte weit mehr als das im (lt. OVG Münster) "gültigen", "unkündbaren" und "absichtlich NICHT mit Anpassungsklauseln versehenen" Angerlandvergleich (Zitate aus dem Urteil des OVG 2002) Festgelegte.
 
Außerdem werden Risiken eingegangen, wie das Durchstartmanöver im Video belegt:
 
 
 
Zudem wird getrickst und getäuscht, so z.B. bei der Berechnung der Lärmschutzzonen nach Fluglärmgesetz oder bei der Nicht-Veröffentlichung von riskanten Annäherungen. So wurde z.B. die im vorherigen Video festgehaltene Annäherung NICHT dem Luftfahrtbundesamt oder der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gemeldet.
 
Wir bitten Sie daher:
 
- Sorgen Sie für eine ununterbrochene Nachtruhe von mindestens acht Stunden am Flughafen DUS, von 22 bis 6 Uhr, am Wochenende wg. des weitaus geringeren Verkehrsaufkommens UND des Erholungsbedürfnisses der Anwohner bis 7 Uhr !
 
- Sorgen Sie für eine sofortige Streichung ALLER Ausnahmetatbestände der Nachtflugbestimmungen. Warum soll ein Flugzeug, das nach 22 Uhr starten bzw. nach 23 Uhr landen will, nicht in JEDEM Falle die Luftaufsicht fragen müssen? Wenn es eine begründete Ausnahme ist, wird die Erlaubnis erteilt, wenn nicht, eben verweigert, der Lerneffekt für die Airlines wird erheblich sein - und auf einmal können (fast) alle pünktlich fliegen.
 
- Sorgen Sie für eine Reduzierung der planbaren Landungen zwischen 22 und 23 Uhr auf den alten Wert von 15 (Winter, wg. geringerem Bedarf und freizuhaltenden Enteisungspositionen) bzw. 25 (Sommer). Die Nachtflugbestimmungen in Frankfurt sind inzwischen STRENGER als in Düsseldorf, obwohl hier weitaus mehr Lärm ist. (In Lohausen gibt der Flughafen selbst 67 db(A) an, also rd. den vierfachen Lärm der lautesten Messstelle in Frankfurt (61 dB(A)).
 
- Lehnen Sie den angekündigten Antrag des Flughafens ab und zwingen Sie so die NRW-Flughäfen zu Kooperationen und Absprachen anstelle eines ruinösen Konkurrenzkampfes, der NRW schadet. Nur eine Zusammenarbeit garantiert auch in den nächsten Jahrzehnten noch Wettbewerbsfähigkeit, andernfalls verliert NRW in der Tat den Anschluss. Der Flughafen sucht nur Schuldige für den sicher kommenden Rückgang. Wie bequem, wenn man das Platzen der durch Billigangebote künstlich aufgeblähten Seifenblase anderen in die Schuhe schieben kann: Politikern, bösen Anwohnern oder den in diesem Falle endlich einmal objektiven Behörden.
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.BuergergegenFluglaerm.de
 
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gutes und vor allem ruhiges neues Jahr 2014 ohne gesundheitsgefährdenden Fluglärm und unnötige Abgase.
 
Ihre
 
BÜRGER GEGEN FLUGLÄRM
 
 


DruckenDrucken | 29.12.2013, 16:45:00 | lehe