Home  |    Satzung  |    Impressum  |    Kontakt





Sie befinden sich hier:  Startseite / News / Artikel vom Verein
Der Flughafen Düsseldorf - ein gefräßiger Nimmersatt!
Der Flughafen Düsseldorf - ein gefräßiger Nimmersatt!
Wie in den letzten Jahrzehnten versucht der Flughafen Düsseldorf, Politiker und Behörden mit wohlgesetzten Worten unter Druck zu setzen. So ist von der „Anbindung NRWs an die Welt“ und einer „nachfragegerechten Entwicklungsmöglichkeit“ die Rede.
 
 
 
 
 
 
 



Der Flughafen Düsseldorf - ein gefräßiger Nimmersatt!
 
Wie in den letzten Jahrzehnten versucht der Flughafen Düsseldorf, Politiker und Behörden mit wohlgesetzten Worten unter Druck zu setzen. So ist von der „Anbindung NRWs an die Welt“ und einer „nachfragegerechten Entwicklungsmöglichkeit“ die Rede.
 
Auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), deren stv. Vorsitzender Flughafen-Chef Christoph Blume ist, finden sich die Fakten:
 
 
 
Danach geht jedes Passagierwachstum in Düsseldorf zulasten von Köln/Bonn, in NRW ändert sich rein gar nichts (graue Linie). Die Zuwächse in Köln/Bonn vor 2005 waren ausschließlich auf die damals noch von DUS verhöhnten Billigflieger zurückzuführen. Dann sprang DUS auf den zuvor verpönten Zug auf, von 16 Mio. Passagieren im Jahr 2000 (ohne einen einzigen Billigflieger) expandierte DUS (natürlich ohne Planfeststellungsverfahren) auf 21 Mio. im Jahr 2012, von denen aber lt. DLR und Flugsicherung rd. 50 % Billigflieger sind.
 
Der Anteil von DUS in ganz NRW wurde immer größer, die anderen Flughäfen wie z.B. Dortmund, Paderborn und Münster/Osnabrück wurden an den Rand des Abgrunds gedrängt.
 
Nur was nutzt NRW eine Konzentration auf einen in seiner längst erschöpften Umweltkapazität beschränkten Flughafen mitten in einem Ballungsraum mit 860.000 Lärm- und rd. 3 Mio. Abgasbetroffenen? Nichts, im Gegenteil, NRW schadet diese Entwicklung nur, auch weil die immer mehr werdenden „Umsteiger“ am Flughafen DUS nicht nur vierfach gezählt werden, sondern bestenfalls einen Kaffee hinter den Sicherheitsschleusen am Flughafen trinken.
 
Dessen ungeachtet trommelt die IHK – wie seit Jahrzehnten – blind vor sich hin, vermag aber auch nicht zu sagen, welche weiteren Flugverbindungen denn nun nötig sein sollen? Und wenn denn evtl. auch noch Air Berlin die Segel streichen müsste (wer gibt schon 180 Mio. € für einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die Ansprüche der Meilensammler auf Freiflüge, aus?), dann säße der Airport auf dem selbst errichteten Trümmerhaufen.
 
Der angekündigte Antrag hat nur einen Zweck: Vorbeugend Schuldige zu suchen für den selbst konstruierten Niedergang aus der künstlich aufgepumpten Billigflieger-Blase.
 
Da man schon fast 50 % der Einnahmen aus dem sog. „Non-Aviation“-Bereich generiert, geht es nur darum, ständig steigende Passagierzahlen vermelden zu können, um die horrenden Laden-Mieten zu rechtfertigen. Auch das „Kaufhaus an der Landebahn“ wird bald seine Grenzen erkennen, die Sondererträge aus den Immobiliengeschäften sind bereits vereinnahmt. Warum werden selbst Anwohnern IN den Schutzzonen die Erstattungen verweigert, so dass diese klagen müssen? Aber die Stadt Düsseldorf will 50 % der 30-50 Mio. Jahres-Gewinne einstreichen und pfeift auf die Sorgen der Bevölkerung.
 
Wenn die Slots wirklich so knapp sein sollten, warum streicht dann nicht die Lufthansa die jährlich 5.000 (!) Flüge von und nach Frankfurt zugunsten anderer Verbindungen?
 
Die ICE-Anreise wird bereits heute angeboten und würde auch die Situation in Frankfurt entschärfen. Dieser rd. dreimal so große und sicher wichtigere Airport hat inzwischen härtere Nachtflugbestimmungen als Düsseldorf, die zudem auch noch stringenter umgesetzt werden.
 
Von den Anwohnern glaubt sowieso keiner mehr den Lügenmärchen des Flughafens.
 
Insofern ist an den Infoveranstaltungen des Flughafens nur interessant, welch neue Geschichten aufgetischt und von den Medien begierig aufgesogen werden.


DruckenDrucken | 21.09.2013, 11:44:00 | lehe







Valid XHTML 1.0 Transitional